Nur warme Gedanken reichen uns nicht – Die Playlist für den Februar

Wie schnell ein Monat doch vorbei ist und hier kommen, wie versprochen, unsere nächsten Musikvorschläge für euch. Das war dieses Mal eine harte Nuss. 44 Songs blieben nach zwei Wochen gnadenlosem Musikhören übrig und daraus wurde noch einmal strikt selektiert. Um manche Stücke tut es uns noch immer leid und wir versuchen euch auch so wenig, wie möglich vorzuenthalten, aber wir wollen auch nicht den Rahmen sprengen und diesen Monat schien es leider nur „entweder oder“ zu geben.

Das bedeutet, zum einen gibt es viele „smoothe“ Titel und dann wiederum welche, die mit ganz schön viel „Wumms“ daherfegen. Da es irgendwann von beidem genug ist, sind nun letztendlich 18 übrig geblieben und wir hoffen, dass ihr für euch ein paar schöne Stücke findet, die ihr in eure Jumping Fitness Klasse einbauen könnt.

Im kühlen Februar gibt es also ganz viel zum Stompen aber auch viele Warm Up-Songs. Beziehungsweise Lieder, die man recht gut im ersten Drittel seiner Stunde nutzen kann.

Playlist Februar 2017

Für die Mobilisation inklusive Warm Up haben sich dieses Mal einige Songs in unser Ohr und Herz gespielt.

Für den sanften Start fanden wir Mad about you von Koni und Danelle sehr schön. Soft, nicht so schnell aber mit einem einprägsamen Beat kann euch der Song beschwingt in eure Jumping Fitness Stunde leiten.

Ständige Gäste in unseren Playlists sind Alle Farben. Dieses Mal mit Bad Ideas. Auf jeden Fall keine „schlechte Idee“ zum Aufwärmen, finden wir. 

Als nächstes kommt für uns das Warm Up mit Kreisch-Faktor. Oder geht es nur uns im Büro so, weil wir der „richtige“ Jahrgang sind? Spaß beiseite, entscheidet selbst. Hier kommen mit I want it that way- Anstandslos&Durchgeknallt Remix die Backstreet Boys. Der Remix findet zwar nicht so schnell zum Ende, aber so kann man noch ein wenig länger auf rosagefärbten Jungenderinnerungen herumhüpfen. Und das macht doch Spaß.

Wir geben zu „gerade so“ hat es Millionaire von Digital Farm Animals feat. Nelly geschafft. Hier sind wir tatsächlich hin und her gerissen. Aber irgendwie denken wir, dass der Song sicherlich einigen gefallen wird und so bestimmt seine Chance bekommt, in einer Jumping Fitness Stunde aufzutauchen.

Dafür ganz cool ist Dynamite von Nause feat. Pretty Sister. Dieser Titel ist nicht eindeutig Jumping-typisch, funktioniert aber fantastisch und wurde von uns die ganze letzte Woche zum Warm Up ausgetestet.

Sehr schön finden wir Feel von Mahmut Orhan und Sena Sener. Ist mal was anderes und der Mix ist absolut gelungen.

Jetzt wird es aber schneller

Ein bisschen an Tempo gewinnen wir mit Girls Like von Tinie Tempah feat. Zara Larsson. Aber aufgepasst, zum Ende des Liedes muss man sich was schönes einfallen lassen. Dort gibt es einen Bruch und der Song klingt in der letzten Strophe um einiges langsamer aus. Vielleicht etwas, um noch schnell ein kleines Toning oder eine Balance-Übung dranzuhängen.

Einen „straighteren“ Beat findet ihr bei Anywhere von Dillon Francis und Will Heard. Der Song ist sehr eingängig und hat durchaus die Tendenz zum Ohrwurm.

Wer bisher so ein richtiges Tempo vermisst hat, der kommt jetzt auf seine Kosten. Gangnam Style war gestern. Bei Tunak Tunak Tun (Remix) von TODIEFOR und Daler Mehndi denken wir an ganz viele Skippings und Runnings gemischt mit fiesen Squats. Aber wir wollen euch nicht Ideen vorweg nehmen, vielleicht inspiriert euch der Titel zu etwas ganz anderem.

Power, Kraft, Stomping

Den Sprung von den smoothen Songs weg, haben wir ja schon geschafft, dann bleiben wir auch gleich dabei und widmen uns den etwas härteren Beats. Ah yeah so what von Will Sparks, Wiley und Elen Levon kommen da sofort angeritten und ziehen die Intensität der Stunde gleich an.

Man will ja aber auch nicht gleich übertreiben, darum haben wir uns einen gut gemischten Song mit Höhen und Tiefen in die Playlist geholt. Into the light von Sick Individuals und Dbstf kommt mit einer melodiösen Strophe daher und geht im Refrain schön ab.

Aus ungefähr derselben Zeit, wie unser Backstreet Boys-Ursong ist das nächste Musikstück. Natürlich auch noch einmal auf neu gemacht, aber mit eindeutigem Wiedererkennungswert. An I like to move it von Nicola Fasano und den Miami Rockets sind wir einfach nicht vorbei gekommen. Und jetzt „moven“ wir dazu ganz schön ab.

Ohne Kompromisse setzt der nächste Song direkt nach dem Intro zu einem hervorragenden Stompingpart an. Gangsta von Moguai und Benny Benassi gibt aber danach Gelegenheit zu einer kleinen Verschnaufpause. Die kann man gut brauchen, um sich dafür, bei den noch kommenden zwei Parts mit härterem Beat, voll austoben zu können.

Going Crazy. Ohne Worte, oder? Wir folgen willig dem Titel des neuen Songs von Hardwell und BlasterJaxx und geben alles. Whoop Whoop !

Wie schon angekündigt haben wir von der Sorte noch ein paar Titel eingepackt und machen gleich weiter mit BANG BOOM von Tommie Sunshine und Krunk! Bis man hier zum eigentlichen Powerpart kommt, hat man ein wenig Zeit, sich und seinen Körper darauf einzustimmen. Der Song ist auch nicht so lang und kann super als Übergang zwischen zwei Stomping-Parts genutzt werden, finden wir.

Damit kommen wir zu unserem persönlichen Favourite. 4:56 Minuten Power mit einem Part, um noch einmal speziell etwas zu kräftigen, oder na ja, klar, auch gerne, um in eine Balance-Übung zu gehen. Wir haben Barricade von Axwell allerdings im Kurs mit einem eingebauten Toning-Part getestet und das kam super an. Vor allem weil es zu Beginn des Titels eine ganze Weile auf Power geht. So schön. Und der zweite Übergang kommt „fast“ überraschend, so dass sich eure Teilnehmer noch einmal richtig freuen, denn da werden noch einmal alle Reserven aktiviert.

Geschafft!

Cool Down

Hierfür holen wir uns Ed Sheeran mit Shape of you in den Kursraum und sorgen für die nötige fröhliche und entspannte Stimmung, wenn wir alle alles gegeben haben.

Wer den Ed nicht mehr hören kann, der kann sich auch mal mit You gotta not von Little Mix ausprobieren. Hierzu sollte man sich eventuell eine feste Cool Down-Choreo ausdenken. Der Beat ist nicht immer so geradlinig. Aber der Song klingt nach viel Spaß zum Abschluss. Und rundet aus unserer Sicht daher perfekt ab.

Und schon ist wieder eine Stunde vorbei.

Auch dieses mal gilt wieder, alle Songs wurden im Radio Edit oder Original Mix getestet. Außer wir haben explizit hinter den Titel einen „Remix“ geschrieben.

Wir hoffen, ihr habt wieder Spaß beim reinhören und ausprobieren. Außerdem drücken wir die Daumen, dass wir für den Monat März auf unterschiedlicheres Musikmaterial stoßen. Wir begeben uns jetzt schon mal auf die Suche.

Zum Reinhören geht es unter folgendem Link

https://open.spotify.com/user/blassst/playlist/2eteedp1CooUXUT6PqhpgV